Folge 16: Rundum Erfolg

Rundum Erfolg

Nach ihrem Gespräch über den Flow knüpfen Andrea und Mirjam in dieser Folge noch einmal intensiver an den Aspekt des Erfolgs an: Was bedeutet Erfolg?  Mit sich im Fluss zu sein, sich selbst treu zu bleiben oder reich und berühmt zu sein? Der äußere Erfolg kann mit dem persönlichen Erfolg einhergehen. Nach Meinung der beiden Podcasterinnen muss dies aber nicht der Fall sein. Es geht vielmehr um ureigene Ziele, die zunächst nicht abhängig von äußeren Erfolgsfaktoren sind. Selbst zufrieden zu sein mit dem, was man tut, unabhängig von einer eventuellen Außenwirkung, ist wesentlich. Ein äußerer Erfolg wäre dann lediglich eine angenehme Begleiterscheinung und nicht das eigentliche Ziel. Ihr seht, es lohnt sich, über die ganz persönliche Definition von Erfolg nachzudenken…viel Erfolg dabei! 🙂

Folge 15: Rundum Flow

Rundum Flow

Flow: Ein Begriff, der in den letzten Jahren zum Modewort avancierte. Die beiden Podcasterinnen Andrea und Mirjam betrachten den Begriff auf verschiedenen Ebenen: „Ich bin im Flow“, was psychologisch so viel bedeutet wie: “Ich gehe ganz in meiner Tätigkeit auf in einem mentalen Zustand völliger Vertiefung, den ich als sehr beglückend empfinde. Etwas fließt.” Es geht sowohl auf der mentalen als auch auf der emotionalen sowie körperlichen Ebene darum, blockierte Energien freizusetzen und in Fluss zu bringen.  In der Medizin bedeutet Flow den „Durchfluss von Flüssigkeiten“, in den alten medizinischen Traditionen „ein Fließen von Energie durch die Meridiane, durch die Chakren“. Heilung bedeutet dementsprechend, Blockaden aufzulösen, die der fließenden Energie im Weg stehen. Im Gesprächsfluss entsteht auch die Frage, was in diesem Zusammenhang Erfolg bedeutet. Das wird in der kommenden Episode vertieft. Viel Freude beim Anhören und einen beglückenden Flow 🙂 !

Das Foto bildet einen Teil des Kunstwerks “Butterfly Effect” des Künstlers Masamichi Shimada ab, das auf dem Amsterdam Light Festival 2019 präsentiert wurde.

Folge 14: Rundum das Leben als Schule

Rundum das Leben als Schule lädt dich ein, das Leben als Lernfeld für deine Entwicklung zu betrachten. Die Lebenswelt als Spiegel zu sehen, macht nicht immer Spaß, kann aber sehr auf dem Weg zu Gelassenheit und Frieden helfen.

Was sende ich aus, damit Fülle, Gesundheit und Lebensfreude zu mir kommen? Welche Eigenschaften darf ich ausbauen, damit ich mich als Persönlichkeit forme und mein Leben selbst gestalten kann? Wie gehe ich mit Schicksalsschlägen so um, dass ich mich nicht als Opfer der Umstände, sondern als Gestalter oder Gestalterin des Lebens empfinde?

Die beiden Podcasterinnen betrachten ganz unpädagogisch die Lebensschule, die vermutlich immer wieder ein Fortgeschrittenen-Programm parat hält.

Folge 12: Rundum Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein Thema, bei dem sich Andrea und Mirjam in Schwung reden, weil sie beim Sprechen spüren, wie ihnen immer mehr einfallt und wie dankbar sie sind.Die beiden  nähern sich dem Thema von scheinbar Selbstverständlichem über Andreas 25-jähriges Kugel-Jubiläum und menschliche Erfahrungen zu Dankbarkeit als Lebenshaltung und wichtigem Baustein für Gesundheit.Das Titelbild ist eine selbst gezeichnete Karte einer Patientin von Andrea, die auf diese Weise ihre Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht und sich selbst während des Zeichnens in diese wohltuende Schwingung versetzt hat.

Folge 11: Rundum Petras Heilung von ihrer Krebserkrankung

Vita

Wer bin ich?

Petra Theuerzeit, geboren im Juni 1953 als zweites von fünf Kindern.

Meine Eltern: Vater Berufssoldat, Mutter Erzieherin und begeisterte Vollzeitmama.

Mein Vater starb, als ich 9 Jahre alt war, daraufhin zogen wir dann in die Heimatstadt meiner Mutter, nach Rheydt, jetzt Mönchengladbach.

Nach meinem Studium arbeitete ich als Lehrerin in verschiedenen Grundschulen in Mönchengladbach.

Im Januar 1994 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, es folgten OP, Chemo und Reha.

Meine Tochter befand sich gerade im Abitur, mein Sohn war gerade 4 Jahre alt.

Für mich gab es da nur eine Option: Aufstehen, Krone richten und weitergehen. Den Blick nur nach vorne richten, niemals zurück.

Klar war es kein angenehmes Jahr, aber durch ein ausgeglichenes Maß an Wut, Hoffnung, Zuversicht, ja, auch Egoismus, ging es immer weiter bergauf.

Durch meine angeborene Neugier und auch den angeborenen Dickkopf probierte ich in den folgenden Jahren viele Dinge aus, die ich immer schon einmal tun wollte.

Ich lernte Klavier spielen, sprang trotz meiner Höhenangst vom 5 Meter-Sprungturm ins Wasser, sang in verschiedenen Gospelchören, bastelte für Kunstmärkte, besuchte viele Konzerte, reiste zu Gospelworkshops im In-und Ausland, traf mich mit Freunden und Familie…

Dies machte nicht nur unendlich viel Spaß, nein, ich lernte viele nette Menschen kennen und es half mir, immer stabiler zu werden.

Dabei verlor ich natürlich den gesundheitlichen Aspekt nie aus den Augen. Eine Mischung aus Schulmedizin und naturheilkundlichen Therapien half mir

in den folgenden Jahren, mich immer fitter und gesünder zu fühlen.

Mit meinem Interview möchte ich Betroffene oder auch Angehörige dazu ermutigen, den Kopf immer oben zu halten. Vielleicht gibt es ja auch einige Dinge in meinem Interview, die du übernehmen oder ausprobieren möchtest.

Folge 10: Rundum Jeanettes kreativen Heilungsprozess

Jeanette Rosen ist seit 1995 als Schauspielerin tätig. Sie hat in mehreren TV-Filmen und Serien mitgewirkt,  u.a. in einem Fall für zwei, wofür sie auch das Drehbuch geschrieben hat, Lindenstraße, Verbotene Liebe, Mama ist unmöglich u.v.m.

Aktuell verwirklicht sie mehrere Bühnenprojekte und geht ihrer Tätigkeit als Dozentin für verschiedene Bildungseinrichtungen nach.Schon immer schlug ihr Herz jedoch für die Schreiberei und so verfasste sie zusammen mit Mirjam Wiesemann in den 90ern ihr erstes Drehbuch. Weitere folgten.
2018/19, vor und während ihrer Krebserkrankung, schrieb sie ihr erstes Buch „Nestor Nadelstreif“, ein Jugend- und Allage-Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.

Zur Zeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman „Jedem fehlt etwas“.
Jeanette Rosen lebt mit ihrem Hund wieder in ihrer Heimatstadt Weinheim.


„Ich bin unheimlich dankbar für das Geschenk des Lebens und die täglichen Inspirationen, die mich in jedem Augenblick kreativ wachsen lassen.”

Folge 9: Rundum die heilende Kraft der Wüstenkunst und Natur-Musik

Kraft tanken in der Wüste mit Natur-Musik

Die Natur, auch in unserer akustischen Wiedergabe des Gesprächs, ist immer präsent: Das Rascheln der Blätter verbindet sich mit Wardas Stimme als gleichwertiges Element. Man muss genau hinhören und durch die Mischung von Stimmen und Umgebung wird unsere Erfahrung, die wir auf dieser Wegmeditation gemacht haben, sinnlich erfahrbar…

Glück

Hat immer mit Licht zu tun.

Ich bin ein Kriegskind, Flüchtling aus Schlesien, habe mit Eltern, Oma und Geschwistern im Westen neue Schritte ins Leben gemacht. Mein Großer Wunsch, Musik zu studieren, ging in Erfüllung, und dann war ich 38 Jahre Geigenlehrerin und Orchesterleiterin (diesen Beruf würde ich in meinem nächsten Leben wieder ergreifen!)

Mein zweites Standbein ist die große weite Welt, das Reisen, das Erleben des „Anderen“ und schließlich das Nachhause – Kommen in die Wüste, in die Stille und Unberührtheit, ins Licht – am Tag und in der Nacht. Spielen auf der Wüstengeige, abends am Feuer, begleitet von meinen Touaregfreunden mit Wasserkanister und Zeltstangenflöte, hat wieder mit Glück und Licht zu tun.

Seit einem Schicksalsjahr 2011 ist mir der Weg in die Wüste versperrt und heute kann ich von einem großen Geschenk sprechen:

Alles ist hier

Das All-Eins-Sein geschieht mir immer wieder hier in der Natur.

Die Wüste ist als Goldkugel in mir und umhüllt mich mit einem Mantel aus Licht.

Ich stehe jetzt fester auf meinen Füßen, kann aber trotzdem höher fliegen.

Meine Lebensworte sind

Freude

Dankbarkeit

Vertrauen

Warda, 28.Oktober 2020

Folge 8: Rundum den Lebensweg einer Künstlerin

Vita Renate Ahalia Wiesemann-Fuchs

Auf die Frage, ob ich jemals in dieser Welt angekommen bin, würden sicherlich einige Mitmenschen nur zögerlich antworten… Mein Vorname (Renate = die Wiedergeborene) lässt vermuten, dass ich mehrmals versucht habe, auf der Erde Fuß zu fassen – Dass dies schließlich gelang, haben meine Eltern zum 14.6.1935 amtlich bestätigt. Meine Eltern (obwohl beide Juristen), bestätigten auch die Berechtigung des Sprichwortes: „Les extrèmes ce touchent. = Die Gegensätze berühren sich.“ – Der Vater lebensfroh, abenteuerlustig – die Mutter melancholisch, distinguiert…

Ich wuchs mit zwei älteren Schwestern in eine Kriegszeit hinein, erlebte liebevolle Gegensätzlichkeit in der Familie und feindorientierte Gegensätzlichkeit zwischen den Völkern – und begriff sehr früh, dass nichts wahrnehmbar oder definierbar ist, was nicht auf Gegensätzlichkeit beruht. Ich schloss daraus: „Leben ist Gegensatz.“ Zugleich entwickelte ich eine Affinität zu Phänomenen, die Harmonie, Balance und Frieden versprachen und ein empfindliches Gespür für Spannungen, Dynamik, Energie – für alles, was Bewegung betrifft…Und statt, wie es üblich ist, Schritt für Schritt vorwärts zu gehen, bevorzugte ich, auch im Laufe des Lebens, das Tanzen.

Schon immer schrieb ich mit Zeichnungen versehene Geschichten und Gedichte, inszenierte mit einer meiner Schwestern sehr unterschiedliche Theaterstücke, sie realistisch – ich eher idealistisch-phantastisch.

Im Abstand von 20 Jahren entschied ich mich zwei Mal für ein Kunststudium mit variablen Schwerpunkten. Im ersten: „Freie Grafik und Malerei“, im zweiten: „Kunst, Kunstwissenschaft, Philosophie, Psychologie“ für das Lehramt an Gymnasien. Etwa 20 Jahre unterrichtete ich.

Zwischen dem ersten und dem zweiten Studium machte ich viele Ausstellungen – oft in Verbindung mit Konzerten meines späteren Mannes, des Musikers (Pianist) Bernd Wiesemann.

Und, statt meine Ausbildung als Tänzerin fortzusetzen, heiratete ich. Zwei Kinder aus dieser Beziehung, Mirjam und Boris, setzen das künstlerische Erbe in alle Richtungen fort…

Nach der Scheidung ergab sich während der Arbeit am Gymnasium die Chance, ein Tanz-Theater zu gründen. Dieses wunderbare Medium repräsentiert alle Möglichkeiten körperlicher, seelischer und geistiger Aussagen – Menschen, Musik, Raum, Dynamik, Rhythmen – Licht sowie Farben.

Themen wie „Begegnungen“, „Geschichten der Menschheit“, „via Pangäa“, und später nach dem Schuldienst: „Ein Gespür für Grenzen“, „Wandel“, „Kommunikation“…

Die Priorität von Mischtönen in meinen Bildern, das Engagement, das ich beim Schreiben der Essays über Frieden im Laufe von acht Jahren empfand sowie mein Wahrnehmen und Reflektieren verweisen immer deutlicher auf meine Aufgabe, Gegensätze zu versöhnen, – und dazu fallen mir jeden Tag neue „Dinge“ auf – und ein…

Folge 7: Rundum die ganzheitliche Zahnmedizin

Rundum Ganzheitliche Zahnmedizin dreht sich das Gespräch mit unserem ersten Gast Dr. Renate Funken aus Mönchengladbach. Sie hat seit über 30 Jahren eine Zahnarztpraxis, in der sie nach und nach den Schwerpunkt der ganzheitlichen Zahnheilkunde ausgebaut hat und mit großer Freude praktiziert.

Vita

Geboren wurde ich 1957 in Traunstein (Bayern). Seit meines zweiten Lebensjahres wohne ich im Rheinland, aber meine Seele fühlt sich nach wie vor sehr mit Süddeutschland verbunden. Ich liebe die Landschaft und Natur dort und verbinde mit Bayern schöne Erinnerungen.

In Mönchengladbach ging ich zur Schule und erlernte den Beruf der Zahntechnikerin. Im Anschluss machte ich auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte in Hannover und in Köln Zahnmedizin. Dort erhielt ich auch meine Approbation.

1989 gründete ich meine Zahnarztpraxis in Mönchengladbach. Die Kombination aus manueller, künstlerischer und geistiger Tätigkeit fasziniert mich noch heute an meinem Beruf. Zur ganzheitlichen Zahnmedizin kam ich Anfang der 90er Jahre und lernte viel Neues, nachdem ich anfänglich klassisch, z. B. mit Amalgam, gearbeitet hatte. Gelegentliche Reaktionen meiner Patienten auf Materialien ließen mich aufmerksam werden und in mir wuchs das Bedürfnis, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Zahlreiche naturheilkundliche Fortbildungen erweiterten meinen Blickwinkel und ich wurde außerdem Mitglied der GZM (Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin).So entwickelte sich mein Bewusstsein, dass Zahngesundheit auch körperliche, psychische und geistige Gesundheit bedeuten kann und umgekehrt. Infolgedessen kann der Mundraum ein Spiegel sein oder auch als Ursache für eine chronische Erkrankung in Betracht gezogen werden. Auch nach jahrzehntelanger Tätigkeit lerne ich immer noch dazu und freue mich, meine Kenntnisse anbieten zu können.