Folge 21: Rundum Yoga

,,Wer ankommen will,  muss sich irgendwann auf den Weg machen“

Mein Name ist Angela Vennen, ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder (18 u.20). Meine Yogareise hat 2016 begonnen. Nachdem ich einige Zeit den Warnsignalen meines Körpers nicht genügend Beachtung geschenkt hatte bzw. nicht wusste, wie ich der Stressspirale entkommen konnte, fand ich mich auf einmal im Burnout wieder. Einer meiner Ärzte empfahl mir Yoga und gab mir damit ein wunderbares Hilfsmittel an die Hand, mich wieder zu erden, zu stabilisieren. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, trotz Schulmedizinischer Behandlung und Yoga noch mehr für mich und meine Genesung tun zu können. Ich verspürte den Wunsch, Andrea in meinen Heilungsprozess mit einzubeziehen. Durch die Arbeit mit Ihr habe ich irgendwann den Wunsch verspürt, noch tiefer in die Thematik Yoga einzusteigen, eine Yogalehrerausbildung zu machen. Natürlich kamen auch da wieder alte Glaubenssätze an die Oberfläche: “Kann ich das überhaupt, bin ich gut genug, was kann ich meinen Schülern schon beibringen?“. Aber die Stimme meines Herzens hat so laut gesagt: „Mach es“, dass ich mich dann angemeldet habe.

Yoga wird oftmals auf die Asanas (Körperstellungen) begrenzt, manch einer denkt auch in die esoterische Richtung und stellt sich vor, man sitzt da und chantet die ganze Zeit nur OM und hat Räucherkerzen an…. Aber Yoga ist so viel mehr und Yoga ist/kann für jeden ganz anders sein, vor allem, weil es so viele verschiedene Yogarichtungen gibt. Egal, für welche Yogarichtung man sich entscheidet, die Kombination aus Atmung, Dehnung, Bewegung, Meditation hat so viele nachweislich positive Effekte auf die physische und psychische Gesundheit.

Aber vor allen Dingen ist Yoga eines… eine wundervolle Reise zu dir selbst.

Vielleicht kann ich dich ja dazu inspirieren einmal eine Yogastunde zu besuchen, vielleicht testest du einfach mal einige Yogastile aus und schaust, was es mit dir macht. Es würde mich freuen, wenn ich dich mit meinem Beitrag auch auf deine Yogareise schicken könnte.

Namaste

Folge 20: Rundum den Autor und Arzt Stefan Sebastian Kassner

Es war einmal ein Junge, der fürchtete die Nacht. Sobald sich die Dunkelheit wie ein schweres schwarzes Tuch über sein Zimmer legte, erwachten in der Finsternis Wesen. Sie wisperten Geschichten von Orten, die niemals Licht erhellte und die der Junge in diese Welt bringen sollte. Aber der Junge fürchtete sich, und je mehr er versuchte, die Wesen zu ignorieren, desto mehr schwoll ihr Flüstern an zu einem Gesang, der sich mit seinen Träumen verwob und ihn darin zu diesen finsteren Welten führte.

Dann wurde der Junge älter, und als er erwachsen war, war die Dunkelheit der Nacht leer und die Träume farblos. Da erst erkannte der Junge, der jetzt ein Mann war, was er verloren hatte. Er begann, aufzuschreiben, was ihm die Stimmen in seiner Kindheit eingeflüstert hatten, und damit kehrten die Träume zurück.

Heute ist die Dunkelheit für ihn wieder voller Geheimnisse, führen düstere Winkel in fremde Welten, doch jetzt fürchtet er sich nicht mehr, denn er weiß, tief hinter der Finsternis verbirgt sich immer das Licht.

Der Schriftsteller Stefan Sebastian Kassner wurde am 05. Januar 1980 in Mönchengladbach geboren. Er lebt mit seinem Mann, dem Künstler Björn Kassner, und ihrem Hund Goliath in Mannheim. Die Ideen für die genreübergreifenden Projekte kommen oft aus Träumen und werden auf langen Hundespaziergängen weiter ausgearbeitet. Weitere Informationen zum Autor und seinen Projekten unter www.stefan-kassner.de

Folge 19: Rundum das MalOrtWerk

Mein Weg

Mein Name ist Susanne Löhnig, ich bin 50 Jahre alt und lebe mit unseren Töchtern (16 und 18), unserem Sohn (21), meinem Mann und unserer Hündin Maja am wunderschönen Niederrhein in Viersen.

Ich bin Diplom Ingenieurin, habe Architektur mit Schwerpunkt Städtebau an der RWTH Aachen studiert und hatte klare Pläne für mein Leben. Ich wollte zwei Kinder bekommen, in meinem Beruf arbeiten und mein eigenes Geld verdienen.

Es kam etwas anders. Als mir nach dem zweiten Kind die erwünschte Stelle in Krefeld zugesagt wurde, war da auf einmal eine klare innere Stimme, ein tiefes Bauchgefühl, das mir signalisierte, dass dies nicht MEIN Weg sein sollte. Ich bin und war schon immer ein sehr kreativer Mensch und konnte diese Leidenschaft täglich wunderbar gemeinsam mit meinen Kindern leben. Und nun sollte ich Bauanträge u.ä. am Schreibtisch bearbeiten. Nein, das fühlte sich nicht gut an. Ich entschied mich von jetzt auf gleich gegen die Stelle und für ein drittes Kind. Und es war nicht das letzte Mal, dass ich mein Herz entscheiden ließ.

Bis dahin war meine kreativ gestalterische Ader eher die ‚schönste Nebensache der Welt’ gewesen. Ich wusste damals noch nicht, dass es einmal zu meiner Berufung werden würde. Und auch erst viel später wurde mir bewusst, dass es meine Kinder waren, die mir diesen Weg bereitet hatten. Denn es war so wundervoll und wohltuend, ihnen zuzuschauen und zu genießen, wie sie spielten, lachten, tobten, in Rollenspielen versanken, lautstark sangen, malten, bastelten … Ich glaube, es war ihre kindliche Unbekümmertheit, ihre spielerische Lebendigkeit und Leichtigkeit, die mich nach meiner Kindheit und Jugend mit sehr viel Streit, Stress, Schuldgefühlen, Ohnmacht und Trauer wieder ins Fühlen brachten, die mich wieder MICH spüren ließen.

2009 richtete ich mir mein erstes eigenes kleines Kunstatelier ‚KIKUS – die KinderKunstKiste’ ein. Über vier Jahre kamen jede Woche zwei Gruppen à fünf Kindergartenkindern zu mir zum Malen und Werken. In Bezug auf mein Malangebot kam ich jedoch bald an meine Grenzen. Ich nahm wahr, wie immer wieder ein Kind durch meine vorgegebenen Malthemen überfordert war. Das fühlte sich nicht richtig an, mir fehlte die Freude am Tun in den Augen des Kindes. So suchte ich nach alternativen Wegen zu denen, die mir in all den vielen Kunsterzieherbüchern als ‚gut’ und ‚richtig’ suggeriert wurden.

Nach kurzer Online-Suche fand ich Antworten in den Bildern und Texten von Arno Stern, dem Begründer des Malortes. Ich absolvierte noch im selben Jahr, Ende 2013, bei ihm die ‚Ausbildung zur dienenden Rolle im Malspiel’. Zeitgleich hielt ich Ausschau nach geeigneten Räumen. Nach wenigen Monaten fanden sie mich: Anfang 2014 durfte ich mein MalORTWerk im Erdgeschoß des denkmalgeschützten Petershauses in Viersen eröffnen. Mein eigener Malort und meine eigene große Werkstatt, ein geschützter Ort auf 100qm zum Malen und Werken für Groß und Klein ohne Vorgaben und Bewertungen war geboren.

Wie meine Arbeit genau aussieht könnt ihr euch gerne im Podcast anhören 😉

Das Corona-Jahr hat mir Raum für zwei wundervolle zusätzliche Ausbildungen geschenkt, ich bin nun zusätzlich zertifizierte MalRaumpädagogin und zertifizierter Frey Spiel Coach. Dafür bin ich sehr dankbar.

Mein persönliches Ziel und Herzensanliegen dreht sich heute um die Themen spielerische Potentialentfaltung und Selbstermächtigung, d.h. sich selbst im eigenen freien Wirken und Werken, in seiner Malspur zu fühlen und neu zu entdecken. Ich nehme dabei die Haltung des bedingungslosen Vertrauens, der Wertschätzung und des Wohlwollens den Menschen gegenüber ein. Daraus ist eine Lebenseinstellung gewachsen, die nicht zwischen privat und beruflich unterscheidet.

Ich spüre heute eine große Demut allem Leben gegenüber und eine tiefe Dankbarkeit, meinen Kindheitstraum leben zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich mich von Herzen bei meinem wundervollen Ehemann bedanken, der mich nun schon seit 33 Jahren begleitet und unterstützt und natürlich bei meinen Kindern. Ihr seid drei ganz wunderbare Persönlichkeiten und habt mich zu dem gemacht, was ich heute bin: eine stolze Mama, eine selbstbewusste Frau und seit nunmehr 12 Jahren freiberuflich selbständig tätig als Kreativpädagogin.

DANKE ª

Folge 18: Rundum Töpfern

Rundum Töpfern oder das kreative und heilsame Werken mit Ton

Mit Ton zu werken macht nicht nur unheimlichen Spaß und bereichert die Sinne, sondern setzt auch Energie frei und kann heilsame Wirkung haben.

Im Gespräch mit Andrea erzählt Silke begeistert von ihren Erfahrungen beim Töpfern – selbst und mit anderen. Auch erfahren wir, passend zum Kugel-Podcast, wie eine Kugel entsteht. 🙂

“Mein Name ist Silke Laumen, ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern (21 und 16). In meinem beruflichen Leben arbeite ich als Bürokauffrau in einem familiären Unternehmen.

Seit mittlerweile zehn Jahren ist das Töpfern mein Hobby und mein Ausgleich vom Alltag. Anfangs habe ich als Teilnehmerin Kurse besucht, seit fast fünf Jahren gebe ich selbst mit großer Begeisterung Keramikkurse.

An der Keramik fasziniert mich vor allem die Kreativität, die man ausleben kann. Ton ist ein sehr angenehmer Naturstoff, der viele Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen sind bunt gemischt; jede Altersstufe, jede Nationalität und jedes Geschlecht ist willkommen und alle tauschen sich lebendig und zugewandt aus. Außerdem kann man seine eigene Garten- und Haus- bzw. Wohnungsdekoration selbst gestalten und damit zur eigenen Wohlfühlatmosphäre beitragen.

Manchmal verselbständigt sich ein Schaffensprozess auch und es entsteht ein befreiender Selbstausdruck oder lange verborgenen Gefühle finden ihre Form zum Beispiel in einer Skulptur.   

Folge 17: Rundum Stille

Rundum Stille

“Hörst du die Stille, Papa?”, fragte ein kleiner Junge seinen Vater in Andreas Praxis. Ein kleines Experiment hat Andrea zu einem intensiveren Kontakt mit sich selbst und mit dem, was ihr wirklich wichtig ist, gebracht. Sie wollte die Stille hören und fühlen, um Verborgenem aus dem Unterbewusstsein die Chance zu geben, sich zu zeigen.

Eine Woche ohne Außenkontakte und ablenkende Geräusche als Anfang von dem Bedürfnis nach mehr…..Mirjam befragt Andrea zu dieser intensiven Begegnung mit der Innenwelt. Die beiden tauschen sich über kurz- und langfristige Wirkungen der Stille sowie die Herausforderungen grundlegender Lebensveränderungen in diesem Kontext aus.

Folge 16: Rundum Erfolg

Rundum Erfolg

Nach ihrem Gespräch über den Flow knüpfen Andrea und Mirjam in dieser Folge noch einmal intensiver an den Aspekt des Erfolgs an: Was bedeutet Erfolg?  Mit sich im Fluss zu sein, sich selbst treu zu bleiben oder reich und berühmt zu sein? Der äußere Erfolg kann mit dem persönlichen Erfolg einhergehen. Nach Meinung der beiden Podcasterinnen muss dies aber nicht der Fall sein. Es geht vielmehr um ureigene Ziele, die zunächst nicht abhängig von äußeren Erfolgsfaktoren sind. Selbst zufrieden zu sein mit dem, was man tut, unabhängig von einer eventuellen Außenwirkung, ist wesentlich. Ein äußerer Erfolg wäre dann lediglich eine angenehme Begleiterscheinung und nicht das eigentliche Ziel. Ihr seht, es lohnt sich, über die ganz persönliche Definition von Erfolg nachzudenken…viel Erfolg dabei! 🙂

Folge 15: Rundum Flow

Rundum Flow

Flow: Ein Begriff, der in den letzten Jahren zum Modewort avancierte. Die beiden Podcasterinnen Andrea und Mirjam betrachten den Begriff auf verschiedenen Ebenen: „Ich bin im Flow“, was psychologisch so viel bedeutet wie: “Ich gehe ganz in meiner Tätigkeit auf in einem mentalen Zustand völliger Vertiefung, den ich als sehr beglückend empfinde. Etwas fließt.” Es geht sowohl auf der mentalen als auch auf der emotionalen sowie körperlichen Ebene darum, blockierte Energien freizusetzen und in Fluss zu bringen.  In der Medizin bedeutet Flow den „Durchfluss von Flüssigkeiten“, in den alten medizinischen Traditionen „ein Fließen von Energie durch die Meridiane, durch die Chakren“. Heilung bedeutet dementsprechend, Blockaden aufzulösen, die der fließenden Energie im Weg stehen. Im Gesprächsfluss entsteht auch die Frage, was in diesem Zusammenhang Erfolg bedeutet. Das wird in der kommenden Episode vertieft. Viel Freude beim Anhören und einen beglückenden Flow 🙂 !

Das Foto bildet einen Teil des Kunstwerks “Butterfly Effect” des Künstlers Masamichi Shimada ab, das auf dem Amsterdam Light Festival 2019 präsentiert wurde.

Folge 14: Rundum das Leben als Schule

Rundum das Leben als Schule lädt dich ein, das Leben als Lernfeld für deine Entwicklung zu betrachten. Die Lebenswelt als Spiegel zu sehen, macht nicht immer Spaß, kann aber sehr auf dem Weg zu Gelassenheit und Frieden helfen.

Was sende ich aus, damit Fülle, Gesundheit und Lebensfreude zu mir kommen? Welche Eigenschaften darf ich ausbauen, damit ich mich als Persönlichkeit forme und mein Leben selbst gestalten kann? Wie gehe ich mit Schicksalsschlägen so um, dass ich mich nicht als Opfer der Umstände, sondern als Gestalter oder Gestalterin des Lebens empfinde?

Die beiden Podcasterinnen betrachten ganz unpädagogisch die Lebensschule, die vermutlich immer wieder ein Fortgeschrittenen-Programm parat hält.

Folge 12: Rundum Dankbarkeit

Dankbarkeit ist ein Thema, bei dem sich Andrea und Mirjam in Schwung reden, weil sie beim Sprechen spüren, wie ihnen immer mehr einfallt und wie dankbar sie sind.Die beiden  nähern sich dem Thema von scheinbar Selbstverständlichem über Andreas 25-jähriges Kugel-Jubiläum und menschliche Erfahrungen zu Dankbarkeit als Lebenshaltung und wichtigem Baustein für Gesundheit.Das Titelbild ist eine selbst gezeichnete Karte einer Patientin von Andrea, die auf diese Weise ihre Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht und sich selbst während des Zeichnens in diese wohltuende Schwingung versetzt hat.